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Öffentlichkeitsarbeit, Absicherung

Einsatz beim M’era Luna Festival 2026

Veröffentlicht: 15.08.2026
Autor: T. Geschwentner

Wenn das Festival erwacht – Ein Auftakt mit unerwarteten Naturkräften

Der Freitag, der traditionelle Anreisetag vieler Besucherinnen und Besucher, begann zunächst ruhig. Überall auf dem Gelände wurden Zelte aufgebaut, erste Gruppen richteten ihre Lager ein, und die charakteristische M’era‑Luna‑Atmosphäre begann sich zu entfalten. Doch noch bevor die meisten ihre Plätze vollständig eingerichtet hatten, zeigte das Wetter, dass ein Festival auch abseits der Bühnen für Überraschungen sorgen kann.

Unerwartet starke Windböen fegten über den Flugplatz und rissen zwei Zelte mit sich, die gerade erst aufgestellt, aber noch nicht verankert waren. Die Zelte hoben ab und flogen mehrere Meter weit über das Gelände, sehr zum Erstaunen der Umstehenden. Zum Glück wurde niemand verletzt. Die Einsatzkräfte der DLRG Harsum beobachteten die Situation aufmerksam, mussten jedoch nicht eingreifen, da keine Gefahr für Personen bestand. Die Besitzer der Zelte liefen den davongetragenen Konstruktionen hinterher und sicherten sie wieder. Dieser ungewöhnliche Moment sorgte für Staunen, Gesprächsstoff und zeigte bereits am ersten Tag, wie lebendig und unvorhersehbar ein Festival sein kann.

Im weiteren Verlauf des Tages besetzten drei Mitglieder der DLRG Ortsgruppe Harsum gemeinsam mit einer Einsatzkraft der DLRG Ortsgruppe Hildesheim sowie drei Kräften des Arbeiter‑Samariter‑Bundes Hildesheim die Unfallhilfsstelle Zwei, deren Leitung der Arbeiter‑Samariter‑Bund innehatte. Die typischen medizinischen Herausforderungen eines Festivals prägten den weiteren Verlauf des Tages und wurden von den Einsatzkräften ruhig und routiniert bewältigt.

Zwischen Menschenströmen und Musikbühnen – Ein Samstag voller Dynamik

Der Samstag knüpfte nahtlos an den Auftakt an und brachte eine Vielzahl an Aufgaben mit sich. Die DLRG Ortsgruppe Harsum stellte sowohl Fußtrupps als auch eine Besatzung für den Einsatzleitwagen. Während die Fußtrupps über das gesamte Festivalgelände unterwegs waren und unmittelbar auf medizinische Meldungen reagierten, sorgte die Besatzung des Einsatzleitwagens für eine klare und strukturierte Kommunikation zwischen den beteiligten Organisationen.

Die Zusammenarbeit mit den Johannitern und den Maltesern verlief erneut harmonisch und professionell. Viele Einsatzkräfte kannten sich bereits aus den Vorjahren, und neue Teammitglieder wurden problemlos integriert. Die Atmosphäre auf dem Gelände war geprägt von Musik, Menschenströmen und einer hohen Einsatzbereitschaft aller Beteiligten.

Ruhe im Trubel – Der Sonntag im Zeichen der Präsenz und Verlässlichkeit

Auch der Sonntag fügte sich harmonisch in den Ablauf ein. Die DLRG Ortsgruppe Harsum stellte erneut einen Fußtrupp, unterstützte die Unfallhilfsstelle und besetzte zusätzlich einen Krankentransportwagen. Die Einsätze entsprachen dem typischen Festivalgeschehen, doch die konstante Präsenz der Einsatzkräfte sorgte dafür, dass die medizinische Versorgung jederzeit gewährleistet war.

Die ruhige, konzentrierte und menschliche Arbeitsweise der Harsumer Kräfte wurde von den Partnerorganisationen ausdrücklich hervorgehoben. Trotz des hohen Besucheraufkommens blieb die Lage übersichtlich, und die Zusammenarbeit zwischen den Organisationen funktionierte reibungslos.

Wenn Flexibilität zählt – Ein spontaner Einsatz am Montag

Am Montag zeigte sich schließlich die besondere Stärke der Ortsgruppe Harsum: Flexibilität und Einsatzbereitschaft. Die Einsatzleitung benötigte kurzfristig zusätzliches Personal, und die Ortsgruppe konnte spontan einen weiteren Sanitäter zur Verfügung stellen. Diese schnelle Reaktion entlastete das Gesamtsystem und wurde von den beteiligten Organisationen sehr geschätzt.

Ein persönliches Highlight – Begegnung mit der Band Stahlmann

Neben der medizinischen Arbeit bot das Festival auch einen Moment, der den Einsatzkräften in Erinnerung bleiben wird. Nach der Autogrammstunde der Band Stahlmann ergab sich für zwei Mitglieder der DLRG Ortsgruppe Harsum die Gelegenheit, in ihrer Pause ein gemeinsames Foto mit den Musikern zu machen. Dieser kurze Augenblick war ein besonderes Highlight und brachte ein Stück Festivalgefühl direkt in den Einsatzalltag.

Wertschätzung, Vertrauen und starke Partnerschaften – Unser Dank

Ein besonderer Dank gilt dem Versorgungsteam des Arbeiter‑Samariter‑Bundes, das die Verpflegung für die eigenen Einsatzkräfte übernahm. Die Küche leistete hervorragende Arbeit. Das Essen war abwechslungsreich, frisch und mit großer Sorgfalt zubereitet. Besonders hervorzuheben ist, dass auch auf individuelle Unverträglichkeiten aufmerksam Rücksicht genommen wurde. Die DLRG Ortsgruppe Harsum spricht hierfür ihren herzlichen Dank aus.

Ebenso bedankt sich die Ortsgruppe ausdrücklich beim ASB Hildesheim und insbesondere bei Daniel Heinsch für sein Vertrauen und die seit vielen Jahren bestehende, sehr gute Zusammenarbeit. Diese verlässliche Partnerschaft ist ein wesentlicher Bestandteil des erfolgreichen sanitätsdienstlichen Einsatzes beim M’era Luna Festival.

Ein Festival, das verbindet – Unser Fazit

Das M’era Luna Festival 2026 war für die DLRG Ortsgruppe Harsum ein erfolgreiches und erfüllendes Einsatzwochenende. Die Ortsgruppe zeigte sich zuverlässig, professionell, menschlich und flexibel – Eigenschaften, die im Zusammenspiel mit den Partnerorganisationen von großer Bedeutung sind. Die enge Zusammenarbeit mit dem ASB Hildesheim, den Johannitern und den Maltesern verlief reibungslos und bestätigte erneut die hohe Qualität der gemeinsamen Arbeit.

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